Gerade bei online eingestellten Kleinanzeigen zu
einem Autoverkauf ins Ausland kann es vorkommen, dass sich auch
ausländische Interessenten für einen Wagen melden. Hierbei sollte
jedoch bereits im Vorfeld das jeweilige Angebot genau überprüft
werden. Heute sind bereits mehrere Fälle bekannt, in dem
unwissenden Opfern der Gebrauchtwagen beispielsweise mittels einem
„Scheck“ abgekauft wurde. Nicht selten werden hierbei auch deutlich
höhere Beträge versprochen um eventuelle Zusatzkosten zu decken.
Die Realität sieht jedoch meistens anders aus. Nur allzu oft sind
die Schecks beim Autoverkauf ins Ausland nicht gedeckt. In einem
solchen Fall ist sowohl das Geld als auch der Wagen weg und die
„Käufer“ unauffindbar.
Autoverkauf ins Ausland - Seriöse Alternativen
Natürlich kann es ggf. passieren, dass auch
seriöse Angebote durch diese Gaunereien beim Autoverkauf ins
Ausland überschattet werden und so schneller abgelehnt werden. Hier
kann die Alternative der Überweisung angeboten werden. Ein seriöser
Käufer mit echtem Interesse für den Wagen wird sich auch mit einer
Überweisung einverstanden erklären. Zudem kann bei einer
Überweisung die Bank ins Vertrauen gezogen werden. Bereits im
Vorfeld kann bei dieser abgeklärt werden, wie lange der jeweilige
Betrag auf dem Konto befindlich sein muss, bis er sicher ist und
vom Käufer nicht mehr zurück gebucht werden kann. Wird das Auto
erst nach Ablauf dieser Frist herausgegeben, kann nichts mehr
schiefgehen und das Geld geht auf keiner Seite verloren.
Autoverkauf ins Ausland - Barzahlung
Als weitere Alternative kann hier nur die
Barzahlung fungieren. In einzelnen Fällen kann die Wartezeit bei
der Bank durchaus 6 Wochen und mehr betragen. Diese Zeit ist für
den Käufer natürlich schwer zu verstehen. Es sollte ihm daher die
Wahl zwischen der Barzahlung bei Abholung oder der Überweisung bei
entsprechender Wartefrist überlassen werden. Ein Scheck sollte beim
Autoverkauf ins Ausland in jedem Fall nicht akzeptiert werden.